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Kritik an Ankaras Umgang mit der Pressefreiheit

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Kritik an Ankaras Umgang mit der Pressefreiheit

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Die Europäische Union fordert die Türkei in ihrem jährlich erscheinenden Fortschrittsbericht zu einem fairen Umgang mit der Mediengruppe Dogan Yayin auf.

Brüssel kritisiert Ankara, in diesem sowie in anderen Fällen die Pressefreiheit nicht genügend zu respektieren. Nachdem der türkische Fiskus bereits im Februar eine Steuerstrafe von fast 400 Millionen Euro gegen die Mediengruppe von Aydin Dogan verhängt hatte, brummten die Steuerprüfer ihr im September eine weitere Strafe in Höhe von 2,2 Milliarden Euro auf. Für Dogan steht fest, daß die Strafen gegen ihn politisch motiviert sind und auf Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zurückgehen. Die Mediengruppe hatte über dubiose Geschäfte des Sohn Erdogans sowie über Korruptionsfälle berichtet.