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Obama über Afghanistan: Hauptziel bleibt die Bekämpfung von Al Kaida

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Obama über Afghanistan: Hauptziel bleibt die Bekämpfung von Al Kaida

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In Washington haben der spanische Regierungschef José Luis Zapatero und US-Präsident Barack Obama über den Atomstreit mit dem Iran und den Einsatz in Afghanistan gesprochen.

Heute und nächste Woche will Obama zudem mit seinen Sicherheitsberatern über einen möglichen Strategiewechsel in Afghanistan beraten. Er machte aber deutlich, dass sich die Aufgabe der USA in dem Land nicht geändert hätte. “Unser Hauptziel ist weiterhin, Al Kaida und ihre Helfer zu bekämpfen, die Attentate gegen die Vereinigten Staaten oder ihre Verbündeten durchführen wollen. Es ist wichtig, die Situation auf dem Boden zu überdenken, und das tun wir – nicht nur auf militärischer, sondern auch auf ziviler Seite”. Das Pentagon wies unterdessen einen Bericht der Washington Post zurück, wonach Obama mehr als die von ihm im Frühjahr angekündigten 21.000 Soldaten nach Afghanistan schicken will. Ein Teil der 13.000 Soldaten, von denen die “Post” spricht, wären noch unter der Bush-Regierung bewilligt worden. Seit Beginn der Kampfhandlungen im Jahr 2001 kamen knapp 750 amerikanische und 550 Soldaten der Verbündeten ums Leben, außerdem rund 11.000 afghanische Soldaten und 7500 afghanische Zivilisten. Die Unterstützung für den Krieg nimmt deshalb ab, auch in Europa, wo der italienische Staatspräsident Napolitano im vergangenen Monat sechs gefallenen Soldaten die letzte Ehre erwies.