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Autoindustrie kritisiert Abkommen mit Südkorea

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Autoindustrie kritisiert Abkommen mit Südkorea

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Mit scharfer Kritik haben die europäischen Autobauer auf ein Freihandelsabkommen reagiert, dass die Europäische Union mit Südkorea plant. Der Hersteller-Verband ACEA beklagte, dass der südkoreanische Konkurrenz unfaire Wettbewerbsvorteile eingeräumt würden. Die südkoreanische Regierung unterstütze die heimische Industrie in einer Weise, die es in Europa nicht gebe.

Es handelt sich um das im Umfang größte Freihandelskabkommen, dass die EU je mit EINEM Land auf den Weg gebracht hat. Praktisch alle Zölle zwischen der EU und ihrem viert-wichtigsten außereuropäischen Handelspartner würden aufgehoben, teilte Handelskommissarin Catherine Ashton mit. Neben den Zöllen würden auch weitere Handelshemmnisse beseitigt. Nun müssen aber noch die EU-Mitgliedsstaaten und das Europa-Parlament zustimmen. Die europäischen Autobauer kritisierten vor allem Importhilfen für chinesische Einzelteile, die die Regierung in Seoul der südkoreanischen Autoindustrie zahle.