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Zukunft von Opel weiter ungewiss

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Zukunft von Opel weiter ungewiss

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Das Zittern um die Zukunft von Opel geht weiter: Die geplante Unterzeichnung des Kaufvertrags durch den Zulieferer Magna und Alteigentümer General Motors wird sich verzögern.

Es sei aber möglich, dass der Übernahmevertrag noch in dieser Woche unterzeichnet werde, so GM-Chef Fritz Henderson. Als Grund für die Verzögerung nannten Insider die Komplexität der mehrere hundert Seiten dicken Verträge. Zudem stockten die Verhandlungen zur künftigen Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei Opel. Rund die Hälfte der Mitarbeiter Opels sind an deutschen Standorten beschäftigt, in den anderen Ländern geht die Angst um, dass vor allem sie die Sparmassnahmen, also Entlassungen, zu tragen haben. Die spanische Regierung beispielsweise fordert von Magna Garantien für das Werk in Saragossa. Der derzeitige Plan sieht vor, die Belegschaft im Gegenzug zu Lohnverzicht mit 10 Prozent am Unternehmen beteiligen. General Motors will 35 Prozent behalten, jeweils 27, 5 Prozent gehen an Magna und die russische Sberbank.