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Bank of America macht Milliardenverlust

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Bank of America macht Milliardenverlust

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Ein Milliardenverlust und gleichzeitige Millionenzahlungen an den scheidenden Konzernchef – das sind zur Zeit die Hauptsorgen der krisengeplagten Bank of America. Der staatlich gestützte Finanzkonzern ist im dritten Quartal mit einem Minus von mehr als umgerechnet 1,5 Milliarden Euro überraschend tief in die roten Zahlen gestürzt.

Gleichzeitig ist der zum Jahresende abtretende Konzernchef Kenneth Lewis der erste Top-Banker der Wall Street, den US-Regierung zwingt, auf einen Bonus und rund 600-Tausend Euro Grundgehalt für 2009 zu verzichten. Der Haken: Dem 62-Jährigen stehen dennoch Aktienoptionen und Rentenansprüche von bis zu 85 Millionen Euro zu. Lewis hatte sich mit der spektakulären Milliardenübernahme der Investmentbank Merrill Lynch vor rund einem Jahr verhoben. Für das hohe Minus unter dem Strich sorgten auch Milliarden-Dividenden vor allem an den Staat für die erhaltenen Finanzspritzen.