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Kabinett tagt unter Wasser

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Kabinett tagt unter Wasser

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Auf den Malidiven ist das Kabinett erstmals unter Wasser zusammengekommen. In sechs Metern Tiefe wollten die Minister so auf die Gefahren des Klimawandels hinweisen. Ein Anstieg des Meerespegels um nur einen Meter würde das aus fast 1200 Inseln bestehende Archipel komplett unter Wasser setzen, unbewohnbar würde es nach Angaben der Vereinten Nationen bereits bei einem Anstieg von 18 bis 59 Zentimetern. Lediglich drei Minister nahmen nicht an der Unterwassersitzung teil; zwei von ihnen dürfen aus medizinischen Gründen nicht tauchen, einer war auf Reisen in Europa. Die Idee zu der spektakulären Aktion hatte der Präsident der Malediven, Mohamed Nasheed. Die Tauchanzüge sollen später signiert und versteigert werden. Die Armee setzte mehrere Taucher ein, um die Politiker bei ihrem Treffen vor unliebsamen Zwischenfällen zu schützen.