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Neuer "Marsch für das Leben"

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Neuer "Marsch für das Leben"

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Eine Million Menschen werden am Samstag zu einer weiteren Massendemonstration gegen die geplante Liberalisierung des spanischen Abtreibungsgesetzes erwartet. Prominentester Teilnehmer am “Marsch für das Leben” wird der frühere Ministerpräsident José María Aznar sein.

Das bestehende Gesetz aus dem Jahre 1985 basiert auf der Indikationslösung. Die Novelle sieht vor, dass Abtreibungen künftig bis zur 14. Woche straffrei sind. Besonders umstritten ist, dass Mädchen ab 16 Jahren, ohne Wissen oder Einverständnis ihrer Eltern einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen können. Ende September hatte die Regierung Zapatero die Gesetzesvorlage gebilligt. 2007 gab es in Spanien 112000 Schwangerschaftsabbrüche. Sie wurden mit der Begründung genehmigt, dass die “physische oder psychische Gesundheit der Frau” durch die Schwangerschaft gefährdet ist.