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Ballonfahrt mit juristischem Nachspiel

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Ballonfahrt mit juristischem Nachspiel

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Diese Ballonfahrt über dem US-Bundesstaat Colorado soll ein juristisches Nachspiel haben. Rettungskräfte hatten das Gefährt stundenlang verfolgt – von der Erde aus – in der Annahme, der kleine Sohn des Eigentümers sei an Bord. Doch dem war nicht so, und der Verdacht kam auf, der Vater Richard Heene, ein Amateurwissenschaftler und Konstrukteur des Ballons, habe einen falschen Alarm ausgelöst, um in die Medien zu kommen. Nun kommt er vielleicht auch vor Gericht. Der zuständige Sheriff im US-Bundesstaat Colorado erklärte, seine Behörde wolle das Anwesen des Erfinders durchsuchen und habe die Staatsanwaltschaft eingeschaltet; er rechne damit, dass Anklage erhoben werde wegen einer Straftat. Der Knabe erklärte, er habe sich versteckt gehalten. Sein älterer Bruder soll den Alarm ausgelöst haben, so berichten es jedenfalls die Eltern: Der Bruder habe erklärt, der Kleine habe sich zum fraglichen Zeitpunkt am Ballon zu schaffen gemacht.