Eilmeldung

Eilmeldung

Großkundgebung gegen Rassismus

Sie lesen gerade:

Großkundgebung gegen Rassismus

Schriftgrösse Aa Aa

Rund 200.000 Menschen haben in Rom gegen Rassismus demonstriert. Sie kritisierten die Verschärfung des Einwanderungsrechts unter Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Zu der Demonstration hatten vor allem linke Parteien und Gruppen aufgerufen.

Der Rassismus in Italien gehe weiter, sagte ein Mann. Es gebe täglich Attacken gegen Immigranten, Roma, Schwule, Transsexuelle und Lesben. Es gebe sogar das Recht dafür – als so genannte Sicherheitsmaßnahmen. Hilfsorganisationen und Oppositionspolitiker weisen immer wieder darauf hin, dass illegale Immigranten ihre Neugeborenen nicht registrieren dürfen. Man könne die Ausgrenzung von Menschen nicht akzeptieren, meinte ein Gewerkschaftsführer. Man verlange, dass jeder geborene Sohn von Einwanderern in Italien auch als Italiener angesehen werde. In dem Gesetz wird Illegale Einwanderung zur Straftat erklärt. Es drohen Geldstrafen von 5.000 bis 10.000 Euro. Wer Illegalen eine Wohnung vermietet muss sogar mit einer Haftstrafe rechnen.