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Zwei Pasdaran-Kommandeure getötet

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Zwei Pasdaran-Kommandeure getötet

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Bei einem Selbstmordanschlag im Südosten des Irans sind zwei ranghohe Kommandeure der Revolutionsgarden getötet worden. Dies melden staatliche iranische Medien. In der Provinz Sistan-Balutschistan an der Grenze zu Afghanistan und Pakistan kämpfen sunnitische Rebellen gegen die Machthaber in Teheran. Das Gebiet spielt zudem im internationalen Drogenschmuggel eine wichtige Rolle. Bei dem Anschlag seien insgesamt seien etwa sechzig Menschen getötet oder verletzt worden, hieß es. Bei den getöteten Kommandeuren handele es sich um den stellvertretenden Chef der Bodentruppen sowie den Befehlshaber in der Provinz. Berichten zufolge wollten sich die beiden mit örtlichen Stammesführern treffen, als sie angegriffen wurden. Die Revolutionsgarden oder Pasdaran wurden von Ajatollah Khomeini im Revolutionsjahr 1979 aufgestellt. Heute sind sie eine paramilitärische Organisation mit allen Waffengattungen. Sie haben eine wichtige Funktion im Kampf gegen politische Gegner.