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Iran beschuldigt Pakistan der Komplizenschaft

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Iran beschuldigt Pakistan der Komplizenschaft

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Die Zahl der Toten bei dem verheerenden Selbstmordanschlag auf die iranischen Revolutionsgarden hat sich auf 42 erhöht. Wie staatliche iranische Medien melden, befinden sich unter den Toten auch sieben Kommandeure der Gardisten.

Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad beschuldigte Pakistan der Komplizenschaft: “Wir fordern Pakistan auf, die Verhaftung jener, die hinter diesem Terroranschlag stecken nicht länger herauszuzögern. Wir haben Informationen, dass pakistanische Sicherheitsorgane mit den Terroristen zusammenarbeiten”, sagte Ahmadinedschad . Zu dem Anschlag in der Provinz Sistan-Balutschistan bekannte sich eine radikale Sunnitengruppe namens Dschundallah (Gottessoldaten). Nach Ansicht des reformorientierten Analysten Maschallah Schamsolvaezin war der Anschag eine Warnung der Dschundallah, den Bruder ihres Anführers nicht hinzurichten. “Es ist der erste Selbstmordanschlag im Iran”, stelte Schamsolvaezin fest.. Die Dschundallah haben bereits mehrfach Anschläge auf die Revolutionsgarden verübt, so im Februar 2007. Der Iran wirft den USA und Großbritannien vor, Gruppen wie die Dschundallah finanziell zu unterstützen, um die Islamische Republik zu destabilisieren.