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Iran beschuldigt Westen des Terrors

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Iran beschuldigt Westen des Terrors

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Die Europäische Union hat das Selbstmordattentat im Iran verurteilt. Gleichzeitig bedauerte sie den tragischen Verlust von Menschenleben. Die sunnitische Rebellenorganisation Dschundallah, was soviel wie Krieger Gottes heißt, bekannte sich zu dem Anschlag bei dem am Sonntag 42 Menschen, darunter ranghohe Offiziere der Revolutionsgarden starben, die zu Grabe getragen wurden. Die iranische Führung unter Präsident Mahmud Ahmadinedschad machte westliche Länder dafür verantwortlich, darunter ausdrücklich die USA und Großbritannien. London wies den Vorwurf als absurd zurück.

Die sunnitische Dschundallah hatten den Anschlag in Sistan-Baludchischstan nahe der Grenze zu Pakistan und Afghanistan ausgeführt. 90 Prozent der 72 Millionen Iraner sind muslimische Schiiten. Der Anschlag traf die Religionsgarden vollkommen unvorbereitet. Denn die Chefs der Revolutionsgarden hatten sich mit Stammesführern getroffen, um die Verständigung zwischen Schiiten und Sunniten voranzutrieben.