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Frankreich führt Fingerabdruck bei Grenzkontrollen ein


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Frankreich führt Fingerabdruck bei Grenzkontrollen ein

Mit einem Fingerabdruck können EU-Bürger künftig in Frankreich bei der Einreise in oder der Ausreise aus der Schengenzone schnell die Grenzkontrollen passieren. Das Verfahren sei freiwillig, erklärte Einwanderungsminister Eric Besson vor der Präsentation des ersten Erfassungsterminals auf dem Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle.

Bürgerrechtler kritisierten die Initiative als Schritt zur biometrischen Erfassung der Bevölkerung. Das Konzept soll zunächst an den großen Flughäfen umgesetzt werden. Die Passagiere müssen dabei in dem Erfassungsterminal einen optisch lesbaren Pass und die Abdrücke ihrer acht Finger ohne die Daumen einlesen. Sie können dann eine Schranke passieren, ohne dass ein Grenzbeamter ihren Pass in die Hand nimmt. Das System soll die legale Einwanderung erleichtern und die illegale Einwanderung erschweren. Die Daten werden fünf Jahre lang gespeichert.

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