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Kunst gegen den Klimawandel

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Mit Kunst gegen den Klimawandel. Im Europäischen Parlament in Straßburg hat der Künstler Christian Claudel im Auftrag von einigen Abgeordneten der Grünen eine Skulptur aus Eis geschaffen. Sie zeigt einen Klima-Flüchtling. Die Umweltorganisation Greenpeace glaubt, dass heute schon mehr als 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor Naturkatastrophen sind. Für einige Abgeordnete passiert zu wenig. “In Kyoto war die EU ziemlich ehrgeizig”, sagt die Grünen-Abgeordnete Karima Delli. “Heute läuft es schleppend. Japan, Australien und Norwegen haben ihre Ziele neu bewertet und Verantwortung übernommen. Hier im Parlament zeigen wir einen Füchtling, der sein Land wegen des Klimawandels verlassen muss. Die Erderwärmung wird soziale und ökologische Folgen haben, die zu menschlichen Dramen führen werden.” Die Initiatoren des Projekts hoffen, dass es beim Weltklimagipfel in Kopenhagen einen Fortschritt gibt. Rund sieben Wochen davor wird in EU aber noch über Finanzzusagen für Entwicklungsländer gestritten.