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Regierungsbildung in Rumänien stockt

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Regierungsbildung in Rumänien stockt

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Der Streit bei der Regierungsbildung in Rumänien geht weiter. Das Kabinett war durch ein Misstrauensvotum abgewählt worden. Nun stimmte das Parlament in Bukarest mit großer Mehrheit dafür, dass der deutschstämmige Klaus Johannis mit der Regierungsbildung beauftragt wird.

Eigentlich war damit der parteilose Nationalbankberater Lucian Croitoru vom Präsidenten beauftragt worden. Doch ihm fehlte dafür die notwendige Mehrheit im Parlament, um zum Premier gewählt zu werden. Und Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu lehnte die Entscheidung des Parlaments für Johannis postwendend ab. Basescu kandidiert am 22. November für seine Wiederwahl ins Präsidentenamt.