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Straßenkampf in Mogadischu

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Straßenkampf in Mogadischu

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Radikale Islamisten haben in Somalia das Flugzeug des Präsidenten beschossen. Sheik Sharif Ahmed blieb unverletzt. Er wollte nach Uganda zu einer Konferenz der Afrikanischen Union. Nach dem Anschlag zündeten Rebellen mehrere Bomben. Es kam zu heftigen Straßen- und Artilleriegefechten zwischen den Schutztruppen der Afrikanischen Union und den Aufständischen. Bei den Kämpfen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurden mindestens 30 Menschen getötet, mehr als 75 verletzt. Die meisten Opfer waren Zivilisten.

Laut Augenzeugenberichten schlugen rund 80 Granaten in den belebten Bachara-Markt nahe des Flughafens ein. Somalia hat seit 1991 keine funktionierende Regierung. Die Übergangsregierung wird von der UNO und der Afrikanischen Union unterstützt. Radikalislamische Gruppen und gemäßigte Islamisten kämpfen um die Macht im Land.