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Bewegung im Atomstreit

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Bewegung im Atomstreit

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In den Atomstreit mit dem Iran kommt Bewegung. Russland, Frankreich und die USA stimmten einem Vorschlag des Chefs der Atomenergiebehörde IAEA Mohamed ElBaradei zu.

Der Entwurf für ein Abkommen sieht vor, dass Teheran sein Uran ins Ausland exportieren soll. Damit wäre die Gefahr der Waffenproduktion vorerst gebannt. Teheran hat noch bis Mitternacht Zeit, dem Vorschlag zuzustimmen. Dem Entwurf zufolge käme das iranische Uran zunächst zur Aufbereitung nach Russland. Dort werde es angereichert. Frankreich soll dann aus dem Material Brennelemente fertigen. Zurück im Iran soll das Uran dann in Forschungsreaktoren und medizinisch genutzt werden. Medienberichten zufolge könnte der Iran erste Brennelemente Ende 2010 erhalten. Der Westen wirft der Islamischen Republik vor, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an Atomwaffen zu arbeiten.