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Atomkonflikt mit Iran: Die Atominspektoren sind da!

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Atomkonflikt mit Iran: Die Atominspektoren sind da!

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Vier Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde sind in der Nacht zum Sonntag in Teheran eingetroffen. Sie sollen heute die Urananreicherungsanlage bei Ghom besichtigen. Diplomaten vermuteten, dass noch keine technischen Geräte in dem unterirdischen Werk aufgebaut sind. Der Iran hatte die Existenz dieser im Bau befindlichen Anlage erst kürzlich bekanntgemacht.

Im Laufe der Woche will Teheran dann auch auf den Vorschlag der Internationalen Atomenergiebehörde antworten. Sie hatte vorgeschlagen, schwachangereichertes Uran aus dem Iran nach Russland zu bringen und dort soweit anzureichern, dass es zu Brennstäben nicht aber zu Atomsprengköpfen weiterverarbeitet werden kann. US-Präsident Obama stimmte sich am Samstag telefonisch mit den Präsidenten Russlands und Frankreichs über das weitere Vorgehen in der Sache ab. Die drei Präsidenten bekräftigten sich ihre Unterstützung für den Vorschlag zur Urananreicherung. Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani meinte, der Westen beabsichtige, Teheran mit Hilfe dieses Abkommens zu “überlisten” und zu “betrügen”.