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USA erklären Grippenotstand

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USA erklären Grippenotstand

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US-Präsident Barack Obama hat die sogenannte Schweinegrippe zum nationalen Notstand erklärt. Dadurch können die Gesundheitsbehörden bestimmte Regeln umgehen und Patienten kann unbürokratischer geholfen werden. Wegen des starken Andrangs kann mancherorts in den USA die Grippeimpfung nur noch mit einem Nasenspray erfolgen, der injizierbare Impfstoff ist ausgegangen. Bislang sind in den USA über 1000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem H1N1-Virus gestorben.

In Großbritannien hat am vergangenen Mittwoch die Impfkampagne begonnen. Eingesetzt wird der auch für die deutsche Bevölkerung vorgesehene Impfstoff “Pandemrix”. “Die staatliche Impfkomission hat uns empfolen erkrankte Menschen, denen normalerweise der saisonale Impfstoff verabreicht würde, mit diesem neuen Impfstoff zu impfen. Schwangere sind einem höheren Risiko ausgesetzt und wir stellen auch sicher, dass Sozialarbeiter und Angestellte im Gesundheitswesen sich selbst und ihre Patienten schützen können und dass im Winter der Nationale Gesundheitsdienst NHS funktioniert”, betonte der oberste Mediziner Englands Sir Liam Donaldson. Zwei Spieler des französischen Erstligisten Paris St. Germain sind an der H1N1Grippe erkrankt. Dennoch werden die Pariser heute zur Freude der Fans bei Olympique Marseille antreten. “Die Grippe ist uns wurscht, wir wollen gewinnen!” sagt ein Fan. Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine, nur 16 Prozent aller Franzosen machen sich wegen der Neuen Grippe Sorgen.