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Warten auf eine Antwort aus Teheran

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Warten auf eine Antwort aus Teheran

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Wie so oft wartet die Weltöffentlichkeit auf eine Stellungnahme des Regimes in Teheran im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm. Und wie so oft bleibt eine rechtzeitige Antwort aus. Konkret geht es um den Vorschlag der USA, Russlands und Frankreichs, wonach der Iran sein niedrig angereichertes Uran im Ausland weiter zu Brennstoff verarbeiten lassen soll.

Der Kompromiss zielt auf eine Anreicherung, die für die Herstellung von Atombomben nicht hoch genug ist und in Russland erfolgen könnte. Es gäbe Termine, die festgelegt worden seien, so der EU-Außen- und Sicherheitsbeauftragte Javier Solana. Würden diese nicht eingehalten, so verschlechterten sich die Beziehungen.

Teheran will die bereits am vergangenen Wochenende erwartete Antwort an diesem Mittwoch geben. Experten der Internationalen Atomenergie-Behörde besuchten inzwischen die jahrelang geheim gehaltene Atomanlage bei Ghom. Dem Iran zufolge ist das unterirdische Werk als Ersatz für den Fall gedacht, dass die Anlage in Natans von Israel zerstört werden sollte. Nach Ansicht von Beobachtern hatte der Iran Zeit, in Ghom alles Verdächtige beiseite zu schaffen.