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Bombenanschlag in Pakistan überschattet Clinton-Besuch

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Bombenanschlag in Pakistan überschattet Clinton-Besuch

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Ein schwerer Anschlag mit mindestens neunzig Toten überschattet den Besuch der US-Außenministerin Hillary Clinton in Pakistan. Bei der Detonation einer Autobombe in Peshawar, im Nordwesten des Landes, wurden mehr als 200 Personen verletzt. Nach Angaben der Behörden waren mehr als 100 Kilogramm Sprengstoff in dem Fahrzeug versteckt. Befürchtet wird, dass die Zahl der Toten und Verletzten noch ansteigt. Die Bombe detonierte in einem belebten Geschäftsviertel der Stadt. Ein Haus stürzte ein und mehrere Läden fingen Feuer. Der Anschlag ist vermutlich ein weiterer Vergeltungsakt der Taliban für die Offensive der pakistanischen Armee. Seit dem Beginn der Armee-Aktion Mitte Oktober sind in Süd-Waziristan etwa 240 Aufständische getötet worden. Nach Angaben der Armee kamen bei den Kämpfen gegen die Extremisten 30 Soldaten ums Leben. Auch beschlagnahmten die Regierungstruppen Waffen und Munition.