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Razzien italienischer Steuerfahnder bei Schweizer Banken

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Razzien italienischer Steuerfahnder bei Schweizer Banken

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Die Razzien der italienischen Steuerfahnder in mehr als siebzig Filialen von Schweizer Banken haben bei den Eidgenossen zu Verstimmungen geführt. Der Schwerpunkt der Kontrollen durch die Steuerbehörde und die Finanzpolizei lag in den Regionen Lombardei, Piemont und Emilia Romagna. Nicht nur Niederlassungen Schweizer Banken wurden geprüft sondern auch Filialen italienischer Banken, die mit Schweizer Finanzinstituten zusammenarbeiten. Dies sei nur der erste Teil einer großangelegten Aktion, die in den nächsten Wochen fortgesetzt werde, so eine Steuerexpertin. Hintergrund des italienischen Fleißes ist eine Steueramnestie, die Mitte Dezember ausläuft. Sie erlaubt Steuerhinterziehern, die Legalisierung ihrer Vermögen. Fünf Prozent davon landen im Staatssäckel. Die Regierung in Rom rechnet damit, dass 86 Milliarden Euro den Weg in die Heimat zurückfinden. Rund 60 Prozent davon sind in der Schweiz – wegen der guten Luft selbstverständlich.