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Terrorwelle schockt Pakistan und Afghanistan

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Terrorwelle schockt Pakistan und Afghanistan

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Nach dem blutigen Anschlag in der pakistanischen Stadt Peschawar stehen die Menschen unter Schock. Über 100 kamen bei der Explosion einer Autobombe ums Leben, darunter auch Kinder. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt. Medienberichten zufolge bekennen sich die radikalislamischen Taliban nicht zu dem Anschlag.

Die neue Terrorwelle überschattet die Pakistan- Mission von US-Außenministerin Hillary Clinton. Sie sicherte Pakistan einmal mehr Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zu. Washington werde aber auch in den Bereichen wirtschaftlicher Entwicklung, Bildung und Umweltschutz dem Land unter die Arme greifen Auch in Afghanistan bleibt die Lage brisant. In der Hauptstadt Kabul kamen beim bisher schwersten Angriff auf die Vereinten Nationen sechs ausländische UN-Mitarbeiter ums Leben. Für diesen Anschlag übernahmen die Taliban die Verantwortung. Ein Sprecher erklärte, dies sei der Beginn einer Serie von Attacken. Beobachtern zufolge wollen die Islamisten die Stichwahl um das Präsidentenamt am 7. November stören. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon verurteilte den Anschlag. Dies sei ein schockierender und schamloser Akt der Gewalt gewesen und auf keine Weise zu rechtfertigen. Nach den Anschlägen wächst nun der Druck auf US-Präsident Barack Obama, eine Entscheidung über seine Militärstrategie in der Region zu treffen.