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Zunehmender Terror

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Zunehmender Terror

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Eine neue Terrorwelle der Islamisten hat die Krisenstaaten Afghanistan und Pakistan weiter ins Chaos getrieben.

In der afghanischen Hauptstadt Kabul kamen beim bisher schwersten Angriff auf die Vereinten Nationen fünf ausländische UN-Mitarbeiter ums Leben. Damit eröffneten die Taliban nach eigenen Angaben ihre Terrorkampagne gegen die Stichwahl um das Präsidentenamt am 7. November. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon: “Ich verurteile diesen schockierenden und schamlosen Akt der Gewalt.So etwas ist auf keine Weise zu rechtfertigen.” Bis auf die Nationalität eines getöteten Amerikaners blieb die Staatsangehörigkeit der anderen Opfer zunächst unklar. Deutsche, Österreicher oder Schweizer kamen offenbar nicht zuschaden. Auch in Pakistan riss – kurz nach der Ankunft von US-Außenministerin Hillary Clinton – der blutigste Anschlag seit zwei Jahren mindestens 105 Menschen in der Stadt Peshawar in den Tod. Hillary Clinton:“Wir stehen Schulter an Schulter mit dem pakistanischen Volk, in seinem Kampf für Frieden und Sicherheit. Wir geben ihm alles, was nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen.” Die meisten Opfer des Autobombenanschlags in Peshawar waren Frauen und Kinder.