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CIT-Pleite lässt Börsen kalt

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CIT-Pleite lässt Börsen kalt

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Die Pleite des US-Finanzierer CIT hat die Märkte weltweit kalt gelassen, obwohl dies seit den Lehman Brothers der größte Zusammenbruch eines Finanzinstituts ist. Der traditionsreiche Mittelstandsfinanzierer hatte am Sonntag Gläubigerschutz nach Chapter 11 US-Insolvenzrecht angemeldet.

Der Dax in Frankfurt schloss 0,1 Prozent im Plus, der SMI in Zürich 0,2 Prozent im Plus. Analyst Oliver Roth erklärt, die Märkte hätten deshalb so gut wie gar nicht auf den Zusammenbruch von CIT reagiert, weil damit schon seit letzter Woche gerechnet worden war. Es kam nicht als Überraschung. Im Deutschen Leitindex konnte der Industriegase-Konzern Linde deutlich zulegen. Die vorgelegten Zahlen hatten die Analysten positiv überrascht. Der Eurokurs fiel. Die EZB legte den Referenzkurs bei 1,4772 Dollar fest. Das Barrel Brent kostete in London 76,80 Dollar.