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Unverständnis nach GM-Entscheidung

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Unverständnis nach GM-Entscheidung

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Auf Unverständnis und Bedauern ist die Entscheidung von General Motors in Deutschland und Europa gestoßen, die Tochter Opel doch nicht zu verkaufen. Der US-Autokonzern will nun ein Sanierungskonzept vorlegen und setzt dabei auch massiv auf staatliche Hilfen; in Berlin hieß es bereits, die Bundesregierung gehe davon aus, dass die bereits gezahlte Brückenfinanzierung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro fristgerecht zurückgezahlt werde. Betriebsrat und Beschäftigte befürchten nun, dass die Opel-Werke in Bochum, Eisenach, Kaiserslautern und Antwerpen von der Schließung bedroht sind. In Europa arbeiten rund 50.000 Beschäftigte für Opel und Vauxhall.

General Motors will nun mit den Gewerkschaften an einem Plan für ihren Sanierungsbeitrag arbeiten. Der Betriebsrat drohte aber bereits massive Proteste an und lehnte jede Form von Gehaltsverzicht für eine Sanierung mit dem US-Konzern ab. Für den Fall eines Verkaufs an Magna hatten die Beschäftigten in Europa einen Lohnverzicht von jährlich 265 Millionen Euro angekündigt.