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Weiter Nervenkrieg wegen entführter Matrosen

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Weiter Nervenkrieg wegen entführter Matrosen

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Angehörige, Freunde und Bekannte demonstrierten im Hafen von Bermeo im Baskenland. Sie forderten die Freilassung der 36 Seeleuten, die seit einem Monat auf dem spanischen Trawler “Alakrana” von somalischen Piraten festgehalten werden. Sie forderten von der spanischen Regierung, dass den Menschen an Bord geholfen wird. Die Regierung will sich nicht erpressen lassen. eine Frau meint: “Alle müssen sich zusammentun, damit die Politk endlich auf die Entführung reagiert. Denn bisher macht sie nichts. Wir wollen, dass die Seeleute heil zurückkommen.”

Die Piraten verlangen drei Millionen Euro Lösegeld und die Freilassung von zwei Komplizen, die in Spanien in Untersuchungshaft sitzen. Spaniens Außenminister erklärte, wie die Regierung helfen will. Miguel Angel Moratinos sagte: “Die Regierung unterstreicht nochmals, dass wir alle diplomatischen Wege beschreiten müssen, die zu einer Lösung führen.” Dies sehen Angehörige mit großer Sorge. Antonio Costas, dessen Bruder an Bord des Trawlers ist sagt: “Die Politiker tun das, was sie immer tun. Ich glaube, die Sache wird schlecht ausgehen. Wie auch immer, falls die Crew zurückkommt wird sie traumatisiert sein.” Die Marine weiß wo der Trawler liegt. Zwei Fregatten der spanischen Kriegsmarine liegen in der Nähe des Schiffes vor Anker. Der Psychokrieg um die Matrosen geht weiter.