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Dalai Lama ärgert China: Besuch im Kloster Tawang


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Dalai Lama ärgert China: Besuch im Kloster Tawang

Zum Auftakt eines einwöchigen Besuchs im Grenzgebiet zwischen Indien und Tibet ist der Dalai Lama am Sonntag von mehreren tausend Menschen begeistert empfangen worden. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter besuchte ein Kloster in der Ortschaft Tawang im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh.

China hatte gegen den Besuch des Dalai Lama in der Region protestiert. Die Volksrepublik erhebt Anspruch auf rund 90.000 Quadratkilometer des Bundesstaats. Indien beschuldigt im Gegenzug China, ein rund 40.000 Quadratkilometer großes Landstück in Kaschmir besetzt zu halten. Das Kloster Tawang war die erste Station des Dalai Lama nach seiner Flucht aus Tibet 1959. Der 74-jährige hält sich jetzt zu einer Reihe von Vorträgen in dem zweitgrößten buddhistischen Kloster Indiens auf. Er will außerdem ein Museum und eine Bibliothek eröffnen. Die indische Regierung wies Kritik an dem Besuch zurück. Es stehe dem Dalai Lama frei, zu reisen wohin er wolle, hieß es in Neu Dehli.
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