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"Ida" wütet in El Salvador

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"Ida" wütet in El Salvador

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Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in El Salvador zahlreiche Menschen umgekommen. Offiziellen Angaben zufolge soll es über 100 Tote gegeben haben. Die Zahl der Opfer wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach noch steigen. Über 60 Menschen werden vermisst.

In den abgelegenen ländlichen Gegenden sind die Menschen von der Außenwelt abgeschnitten und müssen sich selbst helfen. “Wir brauchen Unterstützung von der Armee und den Polizeieinheiten,” sagte ein Polizist in Vera Paz. “Das Wetter ist weiterhin schlecht, dabei fließt wegen des Erdrutsches bereits ein Fluss durchs Dorf und wir müssen befürchten, dass ein weiterer entsteht.” Ursache des Unwetters ist der Hurrikan “Ida”.

Er fegte am Sonntagnachmittag durch die Straße von Yucatán in den Golf von Mexiko. Mitte der Woche soll er den Süden der USA erreichen. Eine zusätzliche Kaltfront brachte Regenmassen mit sich. Brücken stürzten ein, ganze Häuser wurden weggeschwemmt. Über 7000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünften untergebracht werden. Die Regierung El Salvadors rief den Notstand aus. Nach Angaben der Meteorologen soll der Regen erst im Laufe des Tages nachlassen.