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Zwanzigster Jahrestag der Maueröffnung in Berlin

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Zwanzigster Jahrestag der Maueröffnung in Berlin

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Zwanzig Jahre nach der Öffnung der Berliner Mauer hat Lech Walesa das Bollwerk noch einmal symbolisch zum Einsturz gebracht. Der einstige polnische Arbeiterführer und spätere Präsident versetzte den Dominosteinen den ersten Stoß – und verdeutlichte damit die Rolle Polens bei den Umwälzungen in Mittel- und Ost-Europa.

Walesa war schon am Vormittag gemeinsam mit einem weiteren Hauptakteur dieses Wandels, dem früheren russischen Staats- und Parteichef Michael Gorbatschow, und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Bösebrücke an der Bornholmer Straße gegangen – wie die Menschen vor 20 Jahren. Dies war der erste offene Übergang an jenem Abend. In einer Ansprache würdigte Merkel auch die Vorreiterrolle Polens beim Fall der Mauer: “Das war ja das Ergebnis einer langen Geschichte von Unfreiheit und Kampf gegen die Unfreiheit. Und wir waren nicht die ersten in Deutschland, aber wir waren mit dabei, als der Kalte Krieg zusammenbrach.” Zum Abschluss der Feiern gab es am Abend ein großes Feuerwerk.