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1918: Ende des Ersten Weltkriegs

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1918: Ende des Ersten Weltkriegs

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Der 11. November – als Tag des Waffenstillstandsabkommens von 1918 ging er in die Geschichte ein. Er beendete den vier Jahre andauernden Ersten Weltkrieg, der erste, bei dem schweres Material und Massenvernichtungswaffen eingesetzt wurden.

Ausgelöst wurde der Krieg durch das Attentat auf den österreich-ungarischen Thronfolger in Serbien. Etwa 17 Millionen Menschenleben fielen ihm zum Opfer, mehr als die Hälfte von ihnen Soldaten. Der Versailler Vertrag verpflichtete Deutschland dann zu hohen Reparationszahlungen. Zum Sinnbild der schrecklichen Materialschlachten wurde das nordostfranzösische Verdun, wo Deutschland und Frankreich zahlreiche Opfer ließen. 1984 reichten sich dort Staatspräsident Francois Mitterand und Bundeskanzler Hemlut Kohl die Hand – als Sinnbild der Aussöhnung.