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Briten gedenken des Waffenstillstands

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Briten gedenken des Waffenstillstands

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Auch in London gedachten die Briten der Toten des Ersten Weltkrieges und des Waffenstillstands. Mehr als 700.000 britische Soldaten wurden zwischen 1914 und 1918 getötet, allein 20.000 am 1. Juli 1916 bei der Schlacht an der Somme. In der Londoner Westminister Abbey wurde der Opfer mit einem Gottesdienst gedacht. Daran nahmen auch Königin Elisabeth II., ihr Ehemann Prinz Philipp, sowie die ehemaligen Regierungschefs John Major und Margaret Thatcher teil. Das Gedenken galt auch den letzten drei Veteranen aus dem Ersten Weltkrieg, die in diesem Jahr gestorben sind.

Premierminister Gordon Brown sieht sich heute wieder mit Opfern des Krieges konfrontiert, mit den mehr als 230 britischen Soldaten, die in Afghanistan ihr Leben ließen. Fast zwei Drittel der Briten glauben Umfragen zufolge, dass dieser Krieg nicht mehr zu gewinnen ist, ungefähr genauso viele fordern den Abzug der Soldaten. Großbritanniens Verteidigungsminister Bob Ainsworth bekräftigte indes, dass sich das Land nicht aus Afghanistan zurückziehen werde.