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"Heckenschütze von Washington" hingerichtet

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"Heckenschütze von Washington" hingerichtet

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Einer der sogenannten Heckenschützen von Washington ist mit einer Giftspritze hingerichtet worden.

Er starb im Staatsgefängnis von Greensville im US-Staat Virginia, mehrere Angehörige von Opfern sahen zu. Wenige Stunden zuvor war ein Gnadengesuch abgelehnt worden. Vor sieben Jahren hatte der 48-Jährige zusammen mit einem minderjährigen Komplizen die Gegend um die US-Hauptstadt terrorisiert. Zehn Menschen starben, sechs wurden verletzt. Die beiden fuhren mit einem Auto durch die Gegend, aus dem im Liegen durch ein Loch im Kofferraum geschossen werden konnte. Sie töteten ihre Opfer wahllos vor dem Supermarkt, beim Rasenmähen oder Autowaschen, auf der Strasse, vor einem Restaurant oder an der Tankstelle. Der zweite Täter, zur Tatzeit 17 Jahre alt, erhielt eine lebenslange Freiheitsstrafe. In den USA wurden in den vergangenen 30 Jahren im Schnitt jedes Jahr 40 verurteilte Straftäter hingerichtet. Mehr als 3000 Häftlinge sitzen in Todeszellen.