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Höchststrafen für Untergang des Tankers Erika gefordert

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Höchststrafen für Untergang des Tankers Erika gefordert

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Laut Generalstaatsanwaltschaft in Paris sind der Ölkonzern Total und seine Tochtergesellschaft Total Petroleum Services strafrechtlich verantwortlich für den Untergang des Tankers “Erika” vor zehn Jahren.

Sie hat für die Bestätigung der Höchststrafen wegen Umweltverschmutzung plädiert – insgesamt gut 1,2 Millionen Euro. Das Schiff war Ende 1999 vor der bretonischen Küste gesunken. Mehr als die Hälfte der geladenen 30.000 Tonnen Öl lief aus. Geschätzter Schaden: 500 Millionen Euro, die ökologischen Folgen bei Mensch und Tier nicht mitgerechnet. Allein 150.000 Vögel fielen der Ölpest zum Opfer. Anfang 2008 war Total zu 180 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt worden.