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Obama: Amokschütze wird bestraft, auch im Jenseits

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Obama: Amokschütze wird bestraft, auch im Jenseits

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Auf der Trauerfeier für 13 Opfer eines Amokschützen in Fort Hood, Texas, hat Barack Obama religiös motivierte Straftaten scharf verurteilt. Vor 15 000 Menschen sagte der US-Präsident auf der grössten US-Militärbasis, es sei schwer, die “verdrehte Logik” zu verstehen, die zu dieser Bluttat geführt habe.

Obama: “Kein Glaube rechtfertigt diese mörderischen und feigen Aktionen. Kein gerechter und liebender Gott findet Gefallen an ihnen. Für das, was geschehen ist, wird dem Killer Gerechtigkeit widerfahren – in dieser Welt und in der kommenden.” Ein Amerikaner palästinensischer Herkunft – ein religiöser Moslem – hatte vor fünf Tagen 13 Menschen erschossen und 42 verletzt. Wie es heißt, stand der Militärpsychiater kurz vor einer Versetzung nach Afghanistan. Nach anderen Quellen drohte ihm Entlassung. Der 39-Jährige wurde der bei der Schießerei selbst schwer verletzt. Er ist im Krankenhaus, aber wieder bei Bewusstsein. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf das nach wie vor unklare Motiv für seine Tat. Präsident Obama hatte wegen der Trauerfeier seine geplante Asienreise um einen Tag verschoben. Er war Ehefrau Michelle gekommen und traf auch mit Hinterbliebenen der Opfer zusammen. Zum Abschied verneigte sich der Präsident vor den Fotos der Opfer – vor jedem einzeln.