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Opfer des Anschlags in Pakistan beigesetzt

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Opfer des Anschlags in Pakistan beigesetzt

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Im pakistanischen Charsadda sind die Opfer des Anschlags von diesem Dienstag zu Grabe getragen worden. Dabei waren auf einem belebten Markt mehr als 30 Menschen getötet und Dutzende worden. Der Attentäter hatte sich mit 40 Kilo Sprengstoff in einem Auto in die Luft gejagt. Es war der dritte Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans innerhalb von drei Tagen.

Einer der Trauergäste sagte, wenn Pakistan seine Außenpolitik ändern und seine Freundschaft mit Amerika und den Ungläubigen beenden würde, wenn die Militäraktionen aufhören würden, dann wwürde sich das Problem der Bomebnanschläge wohl von allein lösen. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Verdächtigt wurden aber die Taliban, die für Dutzende ähnlicher Anschläge in den vergangenen Monaten in Pakistan verantwortlich gemacht werden. Am Montag waren bei einem Selbstmordanschlag in Peshawar drei Menschen getötet worden. Am Sonntag hatte ein Selbstmordattentäter in der Nähe von Peshawar 13 Menschen mit in den Tod gerissen, darunter einen Taliban-feindlichen Bürgermeister.

Die Menschen berichten von der Angst, die herrsche. Die Kinder gingen deshalb nicht zur Schule, Frauen nicht zur Arbeit, neimand könne seinen Geschäften nachgehen. Man sei nicht sicher, ob man nach Hause zurückkehre, wenn man zur Arbeit gehe – überall im Land. Niemand fühle sich sicher. Die pakistanische Aermee hatte Mitte vergangenen Monats eine Offensive gegen die Taliban im Grenzgebiet zu Afghanistan begonnen. Die Extremisten haben ihre Anschläge seitdem verschärft.