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Nach Schusswechsel: Nordkorea droht dem Süden

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Nach Schusswechsel: Nordkorea droht dem Süden

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Nach dem jüngsten Zwischenfall im Gelben Meer geht das Säbelrasseln zwischen Nord- und Süd-Korea weiter. Die kommunistische Führung in Pjöngjang drohte dem Süden, Seoul werde für das zerstörte Patrouillenboot “teuer bezahlen”. Die Truppen beider Länder wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

Der südkoreanische Minister für Vereinigung gab aber Entwarnung: In der gemeinsamen Handels-Zone in Nordkorea, in der auch Südkoreaner leben, habe es bislang keine verdächtigen Bewegungen oder Sicherheitsprobleme gegeben. Die südkoreanische Marine hatte am Dienstag ein nordkoreanisches Patrouillenboot beschossen und schwer beschädigt. Dieses hatte zuvor die umstrittene Seegrenze verletzt, die Nordkorea nicht anerkennt. Nach südkoreanischen Militärangaben wurde dabei ein nordkoreanischer Soldat getötet. Es ist der erste bewaffnete Zwischenfall seit sieben Jahren. Ungeachtete dessen will US-Außenministerin Hillary Clinton bald einen Sondergesandten nach Nordkorea entsenden. Er soll Pjöngjang zu den so genannten Verhandlungen über sein Atomwaffenprogramm zurückholen.