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Drahtzieher des elften September vor reguläres Gericht

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Drahtzieher des elften September vor reguläres Gericht

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Chalid Scheich Mohammed und vier weitere mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September sollen in New York vor Gericht gestellt werden. Dies hat der amerikanische Justizminister Eric Holder bekanntgegeben. Der Prozess würde nicht weit von dem Ort entfernt stattfinden, wo einst die Türme des World Trade Centers standen. Es wäre der bei weitem größte und spektakulärste Terrorprozess, den es je gab. Für diese außerordentlich schweren Verbrechen sei die Höchststrafe zu fordern, sagte Holder; er werde die Ankläger anweisen, für jeden dieser mutmaßlichen Verschwörer die Todesstrafe zu fordern. Bei den Anschlägen mit entführten Flugzeugen starben allein in New York etwa 2600 Menschen. Die fünf Beschuldigten werden derzeit in dem umstrittenen Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba festgehalten. Bisher war geplant, die Gruppe dort vor eines der umstrittenen Militärtribunale zu stellen, doch Präsident Obama will das Lager so bald wie möglich schließen. Die Tribunale will er beibehalten, aber mit neuen Prozessregeln ausstatten, mit denen die Angeklagten mehr Rechte erhielten.