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Terror ohne absehbares Ende

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Terror ohne absehbares Ende

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Pakistan wird von einer neuen Anschlagswelle erschüttert. In der nordwest-pakistanischen Stadt Peshawar kamen bei der Explosion einer Autobombe mindestens 13 Menschen ums Leben. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.

Nach Angaben der Sicherheitskräfte ereignete sich der Selbstmordanschlag vor dem Gebäude des pakistanischen Geheimdienstes. Bevor der Attentäter den Sprengsatz gezündet habe, hätten die Sicherheitskräfte auf ihn geschossen. Wenig später wurden in der Garnisionsstadt Bannu drei Polizisten getötet und mehrere Menschen verletzt. Laut Polizei explodierte die Bombe in ihrer Wache. Bannu grenzt an die unruhigen Stammesgebiete im Nordwesten an. Dort liefern sich die Armee und die radikal-islamischen Taliban erbitterte Kämpfe. In der Stadt Mach in der pakistanischen Provinz Belutschistan setzten Unbekannte fünf Lastwagen in Brand, die Treibstoff für die NATO transportierten. Dabei wurde ein Fahrer getötet. Der Konvoi war auf dem Weg nach Afghanistan. 75 Prozent der Lieferungen für das US-Militär in Afghanistan werden durch Pakistan geleitet.