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Türkei lenkt im Kurdenkonflikt ein

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Türkei lenkt im Kurdenkonflikt ein

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Die Türkei will den jahrzehntelangen Kurdenkonflikt beenden. In die Tat umgesetzt werden soll dies mit einem neuen Regierungsplan. So sollen die zwölf Millionen Kurden im Land mehr demokratische Rechte zugestanden bekommen.

Experten sehen den Vorstoß mit der Hoffnung verbunden, einen Stolperstein auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft zu beseitigen. Ein pro-kurdischer Vertreter im Parlament erklärte, das Kurdenproblem sei Ergebnis jahrlangen Fehlverhaltens des Staates. Dies müsse beendet werden, damit die kommenden Generationen stolz sein könnten. Seit 1984 kämpft die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK für ein unabhängiges Kurdistan. Mehr als 40.000 Menschen kamen bei den Kämpfen und Anschlägen ums Leben. Der Plan mit dem Motto: “Mehr Freiheit für alle” sieht unter anderem vor, dass PKK-Kämpfer aus dem Nordirak in die Türkei zurückkehren dürfen. Die Opposition läuft indes gegen das Vorhaben von Sturm.