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9/11 Attentäter nicht vor Militärtribunal

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9/11 Attentäter nicht vor Militärtribunal

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Vor einem Zivilgericht in New York wird den fünf mutmaßlichen Anführern der Anschläge vom 11. September 2001 der Prozess gemacht. Vor allem Chalid Scheich Mohammed gilt als Drahtzieher der Anschläge und als Nr.3 des Terrornetzwerkes El Kaida. Alle fünf sollen an der Vorbereitung und Durchführung der Anschläge maßgeblich beteiligt gewesen sein. Damals starben fast 3.000 Menschen. Während der Regierungszeit von George W. Bush saßen die fünf im Gefängnis von Guantanamo und sollten sich vor ein Militärgericht verantworten. Die Obama-Regierung will diese umstrittene Regelungen nicht mehr. Eric Holder Generalstaatsanwalt sagte: “#Sie werden nach New York gebracht, um alle Fragen zu beantworten. Sie sind dann nur zwei Blocks von den Zwillingstürmen entfernt. Ich bin davon überzeugt, dass sie einen fairen Prozess bekommen.”

Angehörige der Opfer des Anschlages sind mit der Entscheidung nicht zufrieden. Die Meinungen gehen auseinander. SOT Charles Wolf, Witwer 1.00 – 1.09 “Die sollen das selbe verfassungsmäßige Recht bekommen wie der Drogendealer hier um die Ecke? Das ist nicht richtig.” SOT Sal Bordaonaro, New Yorker 1.09 – 1.18 “Da gehören sie hin. Hier ist das alles geschehen. Die Tragödie. Und deshalb sollte es hier auch enden.” Bisher ist jeder, der wegen des Terroranschlages vor Gericht in Manhatten stand verurteilt worden oder hatte sich für schuldig erkärt. Geständnisse die unter Folter in Guantanamo erzwungen wurden, sollen vor Gericht nicht anerkannt werden.