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Obama fordert von Birma Freiheit für Suu Kyi

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Obama fordert von Birma Freiheit für Suu Kyi

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Barack Obama hat die erste Begegnung mit einem Ministerpräsidenten des Militärregimes von Birma seit vier Jahrzehnten genutzt, um von General Thein Sein die Freilassung von Aung San Suu Kyi zu fordern.

Der Anlass: Ein erstes Treffen des US-Präsidenten mit Vertretern der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN in Singapur. Die regimekritische Suu Kyi, Trägerin des Friedensnobelpreises, hat 14 der vergangenen 20 Jahre von der Außenwelt abgeschnitten in ihrem Haus in Rangun zugebracht. Ihre Oppositionspartei NLD hatte 1990 die Wahlen gewonnen, die Junta ignorierte jedoch das Ergebnis. Obama stellte die US-Sanktionen gegen Birma zur Disposition. Bedingung: deutliche Fortschritte bei den Menschenrechten, soll heissen die Freilassung der politischen Gefangenen. Die neue Birma-Politik Obamas setzt auf Dialog, nicht mehr nur auf Boykott.