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General Motors legt rote Zahlen vor


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General Motors legt rote Zahlen vor

Der einstmals weltgrößte Autobauer General Motors schreibt auch nach der Rückkehr aus der Insolvenz rote Zahlen. Im dritten Quartal fiel das Minus des Opel-Mutterkonzerns mit umgerechnet 802 Millionen Euro aber geringer aus als von vielen Experten erwartet. Mit Blick auf den angestrebten erneuten Börsengang kündigte GM-Chef Fritz Henderson in Detroit die schnelle Rückzahlung der Staatshilfen in den USA und Kanada an.

Das Geschäft außerhalb Nordamerikas habe im dritten Quartal vor Zinslasten, Steuern und Sonderfaktoren schwarze Zahlen geschrieben, sagte Henderson – auf dem Heimatmarkt war General Motors tiefrot. Anders als früher weist der Konzern sein Europageschäft nicht mehr gesondert aus. Für die Sanierung der Tochter Opel will Henderson weiterhin deutsche Staatshilfen haben, kündigte aber auch wesentliche Beiträge aus den USA an. In Deutschland streiten unterdessen Bund und Länder weiter um neue Staatshilfen für den angeschlagenen Opelkonzern.

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