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Gipfeltreffen gegen den Hunger

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Gipfeltreffen gegen den Hunger

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Es geht in Rom zunächst einmal um den weltweiten Hunger: Aber auch italienische Bauern fühlen sich angesprochen und nutzen den Welternährungsgipfel, um auf ihre Sorgen aufmerksam zu machen. Vor allem aus Italiens Süden kommen sie, weil auch sie sich von der Politik ungerecht behandelt – und vom Verbraucher unterbezahlt fühlen.

Zum eigentlichen Gipfeltreffen der Welternährungsorganisation FAO – die in Rom ihren Sitz hat – sind aus den Mitgliedsländern viele Teilnehmer gekommen. Unter ihnen sind rund sechzig Staats- und Regierungschefs – allerdings kaum einer aus den reichen Industrieländern. Daran – und an vielen anderen Dingen – stoßen sich diejenigen, die am Rande der Konferenz auf den weltweiten Hunger aufmerksam machen. Dass zum Beispiel kleine Bauern gegenüber stärkeren Kräften keine Macht haben, wie einer hier sagt: Firmen, Investoren, sogar reíche Staaten, kritisiert er, würden den Kleinen das Ackerland wegnehmen und sich unter den Nagel reißen. Drinnen beschließen die Gipfelteilnehmer eine vorbereitete Erklärung: Demnach soll mehr Geld in Hilfe für die Landwirtschaft fließen – eine konkrete Summe wird nicht genannt, ebensowenig eine Frist. Das Ziel, den Hunger auszurotten, wird bekräftigt – aber auch hier ohne eine Frist: Es heißt nur “möglichst bald”.