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Landwirtschaft ist der Schlüssel gegen Hunger

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Landwirtschaft ist der Schlüssel gegen Hunger

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Es gibt nur eine Antwort auf den Hunger in der Welt: Die Landwirtschaft. 75 Prozent der Armen aus Entwicklungsländern leben in ländlichen Gebieten. Wir der Landwirtschaft mehr Bedeutung zugemessen, können der Zugang zu Nahrung und erleichtert und die Armut verringert werden. Die größten Erfolge weisen dabei Staaten auf, die am meisten in die Landwirtschaft investiert haben. Die Hilfe der reichen Länder auf dem Gebiet der Landwirtschaft ist in den vergangen Jahren stark zurückgegangen. 1979 betrug sie 17 Prozent. 2004 erreichte sie mit 3,5 Prozent einen Tiefstnad. Inzwischen beträgt sie 5,5 Prozent. Dafür gibt es einige Erklärungen: Entwicklungshilfe spielte sich stärker im sozialen Bereich ab. Auch wurden mehr Mittel in Notsituationen eingesetzt. Umweltorganisationen kritisierten, die Landwirtschaft trage zur Umweltverschmutzung und zur Zerstörung der natürlichen Ressourcen bei. Geberländer leiden unter der gegenwärtigen Krise und nicht zuletzt brachten Investitionen in die Landirtschaft nicht die gewünschten Ergebnisse. Mehr als eine Milliarde Menschen hungert. 2050 wird die Weltbevölkerung über neun Milliarden Menschen betragen, bis dahin sollte die landwirtschaftliche Produktion um 70 Prozent erhöht werden. Die Welternährungs-Organisation schätzt, dass mehr als 26 Milliarden Euro in die Landwirtschaft investiert werden müssen, 50 Prozent mehr als bisher, damit die zukünftige Nachfrage befriedigt werden kann. Weil die Investitionen und die Produktion gering sind, schießen die Preise für Lebensmittel in die Höhe. Auch das trägt zur Verschärfung des Hungers bei.