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Obama zu Gesprächen in Peking

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Obama zu Gesprächen in Peking

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In Peking setzt Barack Obama seine Asienreise fort. In Chinas Hauptstadt wurde der amerikanische Präsident von seinem Kollegen Hu Jintao empfangen, mit dem er sich am Dienstag zu Gesprächen zusammensetzen wird.

Hu gegenüber betonte Obama, in den Beziehungen zwischen beiden Ländern gehe es nicht nur um deren Wohlstand und Sicherheit. Sie seien auch wichtig für die ganze Welt: Viele der weltweiten Probleme seien nur zu lösen, wenn China und die USA zusammenarbeiteten. Zuvor hatte Obama Schanghai besucht, Chinas Wirtschafts- und Finanzmetropole. Dort hatte er einen öffentlichen Auftritt vor Studenten, bei dem er sich für Meinungs- und Informationsfreiheit einsetzte. Vor einigen hundert Zuhörern sagte Obama, die USA wollten ihr System und ihre Werte niemandem aufzwingen. Sie seien aber nicht nur amerikanische Werte, sondern allgemeingültig. Obama wandte sich auch gegen jede Form von Zensur und lobte die Freiheit des Internets – das in China jedoch nicht uneingeschränkt zu nutzen ist.