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Piratenprozeß in Spanien in Sicht Sicht?

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Piratenprozeß in Spanien in Sicht Sicht?

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Den beiden in Spanien in Untersuchungshaft sitzenden mutmaßlichen Piraten könnte schneller als allgemein üblich der Prozeß gemacht werden.

Der Hintergrund: Ihre Komplizen, die vor der somalischen Küste den spanischen Thunfisch-Trawler “Alakrana” gekapert haben, versuchen die beiden freizupressen. In Madrid sagte der zuständige Staatsanwalt, man halte sich bei den Ermittlungen strikt an das Gesetz. Das Gesetz mache es zur Pflicht, so schnell wie möglich einen Prozeß anzusetzen. Der Trawler “Alakrana” war am 2. Oktober gekapert worden. Die Piraten verlangen 2,7 Millionen Euro Lösegeld und die Freilassung ihrer in Spanien festgehaltenen Komplizen. Der Kapitän hatte in einem vom Fernsehen verbreiteten Telefongespräch die spanischen Behörden um Hilfe angefleht, weil das Leben seiner Männer in Gefahr sei. Als darauf die offizielle Stellen in Madrid jedes Zugeständnis ablehnten und den Kapitän auch noch fèr seinen Notruf rügten, gingen Angehörige der Seeleute auf die Straße, unterstützt von mehreren Tausend Demonstranten im ganzen Land.