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Brown verteidigt Afghanistan-Einsatz

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Brown verteidigt Afghanistan-Einsatz

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Großbritanniens Premierminister Gordon Brown hat den Afghanistan-Einsatz britischer Soldaten verteidigt. Zudem bot er sich als Gastgeber für eine internationale Afghanistan-Konferenz Anfang kommenden Jahres an. Brown warnte vor den Gefahren des Terrornetzwerkes Al Kaida.

In einer außenpolitischen Grundsatzrede in London sagte Brown, es müsse ein Zeitplan für die schrittweise Übertragung von Sicherheitsaufgaben an die afghanischen Behörden erarbeitet werden, der ab 2010 beginne. Nur wenn die Afghanen in der Lage seien, die Sicherheit ihrer eigenen Bevölkerung zu verteidigen und zu verhindern, dass Afghanistan ein Rückzugsgebiet für Terroristen werde, habe die Strategie der Afghanisierung Erfolg gehabt und dann könnten die Truppen zurückkehren. Großbritannien hat 9.000 Soldaten am Hindukusch stationiert. Dieses Jahr war das blutigste Jahr für die Briten. 234 Soldaten starben seit der US-geführten Invasion im Jahr 2001. Der Großteil der britischen Bevölkerung wünscht sich inzwischen einen Abzug der Truppen binnen eines Jahres. Brown ist unter Druck, dieses Jahr stehen Wahlen an.