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Drama am Jungfrau-Massiv hätte vermieden werden können

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Drama am Jungfrau-Massiv hätte vermieden werden können

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Zwei Jahre nach dem Lawinendrama am Schweizer Bergmassiv Jungfrau hat der Prozess gegen zwei Bergführer begonnen. Der Ankläger des Militärgerichts wirft ihnen fahrlässige Tötung vor. Aller Wahrscheinlichkeit nach, hätte das Unglück mit sechs toten Soldaten vermieden werden können, hieß es in der Anklage.

Der Vater eines Opfers resigniert: “Ich habe keine großen Erwartungen, das Militärgericht soll jetzt einmal beweisen, dass es ihnen ernst ist mit diesem Prozess.” Beim dem Unglück wurden sechs Rekruten im Alter von 20-23 Jahren von einer Lawine mitgerissen und tödlich verletzt. An den Tagen zuvor waren in der Region bis zu 75 Zentimeter Schnee gefallen. Ein Urteil wird für kommende Woche erwartet. Den Angeklagten drohen bis zu drei Jahre Gefängnis.