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Ernährungsgipfel in Rom geht weiter

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Ernährungsgipfel in Rom geht weiter

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In Rom geht der Welternährungsgipfel weiter. Drei Tage lang treffen sich in der italienischen Hauptstadt Vertreter der knapp zweihundert Mitgliedsländer der Welternährungsorganisation FAO, einer Unterorganisation der UNO mit Sitz in Rom.

Am gestrigen ersten Tag der Konferenz hatten die Teilnehmer eine Erklärung zum Kampf gegen den Hunger verabschiedet.

Hilfsorganisationen zeigen sich jedoch enttäuscht. Ebenso prangern sie in Rom bei einer Gegenveranstaltung zum FAO-Gipfel an, dass kleine Bauern in Entwicklungsländern durch internationale Lebensmittelkonzerne in großem Maßstab von ihrem Land vertrieben würden.

Die Erklärung der Gipfelteilnehmer bekräftigt die so genannten Millenniumsziele der UNO, nämlich die Halbierung des Anteils der Hungernden an der gesamten Weltbevölkerung. Allerdings fehlen in der Erklärung konkrete Zahlen: Weder werden Summen festgelegt, um das Ziel zu erreichen, noch ein Zeitplan.